Heute haben wir vergleichsweise lange geschlafen, obwohl die Sonne gefühlt ab 2:00 Uhr ins Fenster schien.

Fred und ich hatten zum Frühstück noch Jägertopf vom Abendessen. Für Nils und Sepp gab es das obligatorische Müsli-Frühstück.

So gegen 10:00 Uhr verließen wir die schöne Hütte in Richtung Nerumaq.

Nachdem wir gleich einen Fluss gefurtet hatten, ging es langsam bergauf mit einem herrlichen Blick zurück auf die Hütte und den See bei absolut strahlend blauen Himmel.

Es ging vorbei an einigen kleinen Seen. Die Moschusfliegen wurde stetig mehr, aber da inzwischen Wind aufgekommen war, war es erträglich.

Aus Versehen nehmen wir dann den Weg am Berghang anstatt den mit Steinmännchen markierten durch die Feuchtwiesen am Fluss.

Unten sahen wir dann Mensch 7 + 8 wandern. Somit hatte Nils die Wette gewonnen (Ja! Ja! Ja! Sie ist mein! Die Flasche Whisky ist mein! - ND).

Irgendwann führte der Weg vom Berghang wieder zum Fluss, wo Fred und Sepp auch gleich die Angel auswarfen. Leider vergeblich. Sie starteten noch mehrere Versuche, aber heute sollte es keinen Fisch geben. Vielleicht morgen am Wasserfall.

Die Hütte war heiß und stickig, aber sie schützte vor den Mücken und Fliegen.

Wir entschlossen uns aber alle, die Nacht im Zelt zu verbringen.